Welches rohe Hundefutter gibt es?

 

 

 

 

 

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Hundebesitzer, die sich mit dem Thema Rohfütterung beschäftigen, fragen sich häufig wie nun das ideale Hundefutter aussieht und welches Frischfleisch für den Hund verwendet werden sollte.

Als Fleischsorten kommen Rind, Huhn, Pute, Schaf, Lamm, Pferd, Elch, Ren und vieles mehr in Frage. Rohes Schweinefleisch wird von vielen Hundebesitzern in Deutschland nicht gefüttert, da vor ein paar Jahren der für Hunde tödliche Aujeszky-Virus (auch Pseudowut genannt) auftrat. Seit einigen Jahren ist der Virus erfolgreich bekämpft. Es wird aber noch dagegen geimpft, was es erschwert herauszufinden, ob ein Schwein ein Virusträger war. In anderen europäischen Ländern, wie Schweden, Finnland oder die Schweiz gibt es den Virus nicht, dort könnte man bedenkenlos rohes Schweinefleisch füttern oder es von dort beziehen.

Das Frischfleisch kann man sich selber vom Schlachter oder Bauern besorgen oder auch schauen, was an Tiefkühlfleisch angeboten wird und es sich selber zusammen stellen. Es eignen sich Muskelfleisch, Knorpel, Pansen, Magen, aber auch Innereien, wie Leber, Lunge oder Herz.

Als Knochenmaterial sind fleischige Knochen, aber auch beispielsweise Rippenknochen passend. Von kleineren Tieren, wie Huhn oder Pute, können Flügel oder Hälse gefüttert werden. Wichtig ist, dass Knochen immer roh gegeben werden! Gekochte oder erwärmte Knochen können zersplittern und den Hund beim Fressen verletzen.

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Knochen und rohes Fleisch, die Hauptbestandteile von Barf sollten etwa 90 bis 95 Prozent der Mahlzeit ausmachen. Dabei sollte die Menge des Knochenmaterials höher sein als der Fleischanteil. Der Rest sind Gemüse, Obst und Öle. Das Fleisch muss nicht durch den Fleischwolf gedreht sein. Es kann in Stücken gegeben werden. Wenn ein Hund stark schlingt, kann es ratsam sein, das Fleisch und auch Knochen anfangs kleiner zu servieren. Das Fleisch kann in kleinere Stücke geschnitten und die Knochen zermalmt werden. Wenn sich das Schlingen bessert, kann zu größeren Knochen gewechselt werden. Neben Gemüse, Obst und Ölen muss der Barf-Nahrung keine Vitamine oder andere Zusätze beigemischt werden. Eine solche Mahlzeit enthält alles, was ein Hund braucht.

Ein wenig Vorwissen bedarf es schon, die Barf-Mahlzeit vorzubereiten. Die Futtermenge berechnet sich aus dem Körpergewicht des Hundes und sollte zwischen zwei und fünf Prozent des Körpergewichts liegen. Für eine ausgewogene Ernährung sollten die Fleischsorten variiert werden, ideal sind drei in der Woche.

Es gibt mittlerweile einige Hersteller von Rohfutter, die das Frischfleisch in kleinen Portionen und bereits fertig gemischt anbieten. Es ist tiefgefroren und muss nur aufgetaut werden. Einige Hersteller versenden das Futter auch bundesweit direkt nach Hause.

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