Warum barfen mit Fleisch?

Mush branding images

Genauso wie beim Menschen hängen viele Gesundheitsprobleme mit einer unpassenden Ernährung zusammen. Die meisten Hunde bekommen Futter, das sie in ihrem natürlichen Lebensraum nicht fressen würden und das hat Einfluss auf ihr Wohlbefinden. Fertigfutter enthält oft gekochte stark weiterverarbeitete Inhaltsstoffe  und Trockenfutter besteht größtenteils aus Getreide, auch weil es billig ist. Das ist eigentlich nicht die Nahrung, wofür ein Hundekörper gemacht ist.

Hinter BARF oder barfen verbirgt sich der Ansatz, Hunde mit rohen Zutaten zu füttern, weil dies ihrer natürlichen Ernährungsweise entspricht. Warum wird vor allem mit Fleisch und Knochen gebarft? Hunde sind von ihrem Ursprung her Karnivoren, also Fleischfresser.

Man erkennt, dass Hunde Fleischfresser sind, wenn man sich ihren Körper anschaut. Vor allem die Reisszähne und das Verdauungssystem zeigen deutlich, dass Hunde im Grunde Fleisch fressen müssen. Dazu kommt, dass Hunde ihre Kiefer nicht seitlich bewegen können, so wie es Pflanzenfresser normalerweise tun. Hunde setzen ihre Kiefer nur dafür ein Fleisch zu reißen. Auch dass Hunde einen großen Magen haben ist ein Indikator, dass sie Fleischfresser sind. Es heißt, dass Hunde in freier Wildbahn überleben würden, indem sie nicht sehr oft fressen müssen, stattdessen nur eine große Mahlzeit, beispielsweise ein erlegtes Beutetier.

Fleisch beinhaltet Eiweiße, die den gesamten Körper aufbauen und ihm Energie geben. Hunde sind in der Lage selbst Enzyme zu produzieren, sie benötigen aber auch weitere aus der Nahrung. Rohfleisch enthält viele Enzyme. Auch Innereien müssen Hunde fressen, damit alle Körperfunktionen richtig ablaufen können. Die Innereien in rohem Hundefutter beinhalten fettlösliche Vitamine und Enzyme, die lebensnotwendig für die Funktionen des Hundekörpers sind.

Für eine gesunde Hundemahlzeit sind auch Fettsäuren, Vitamine und Mineralien wichtig. Damit sie alle diese lebenswichtigen Elemente erhalten, braucht es eine ausgewogene natürliche Ernährung, die im Idealfall aus Knochen und Fleisch von drei verschiedenen Tieren besteht. Die Knochen liefern wichtige Mineralien, helfen bei der Skelettbildung und dabei, dass das Verhältnis von Calzium und Phosphor im Gleichgewicht bleibt.

MUSH-koirat-juoksee-niitylla

Gemüse liefert Hunden weitere wichtige Nährstoffe und sollte zwei bis zehn Prozent der Ernährung ausmachen. Gut geeignet sind zum Beispiel Spinat, Brokkoli, Möhren oder Salat. Gemüse, und auch Früchte enthalten Ballaststoffe, aber auch Kohlehydrate und wasserlösliche Vitamine.

Nach dem Wechsel zu BARF stellen viele Hundebesitzer fest, dass es dem Hund besser geht und einige leidige Beschwerden nicht mehr da sind: Das Fell glänzt, die Zähne sind gepflegter oder auch unangenehme Begleiterscheinungen, wie schlechter Atem, Körpergeruch oder Verdauungsprobleme verschwinden mit Rohfleisch. Viele Barfer  stellen auch fest, dass sich Gewichtsprobleme und Allergien geben.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *